Kultur-Events


 

Das Ringelnatz mit seinem Fachwerk-Charme und dem idyllischen Garten bietet einen wunderbaren Rahmen für kulturelle Veranstaltungen. Bei schönem Wetter finden die Konzerte und Lesungen draußen im Ringelnatzgarten statt und sorgen zwischen all den blühenden Pflanzen, Kunstobjekten und zwitschernden Vögeln für eine Atmosphäre der besonderen Art.

Fotos rechts: H. Gädtke


Aktuelle Ankündigungen


Donnerstag, 22. Aug. um 19 Uhr: DEKO (I) - The Last Goodbye


Enrico Decolle a.k.a. DEKO ist ein italienischer Folk-, Country- und Bluegrass-Singer-Songwriter, Musiker und Produzent, der mit mehreren Bands in Italien erfolgreich Alben veröffentlicht hat und getourt ist. 2009 beschloss Deko, für neue Inputs und Ideen nach Berlin zu ziehen. Dort erschien im Dezember 2011 sein erstes Soloalbum.
Dekos Musik ist eine Art Brücke zwischen dem italienischen Folk-/Western-Stil Morricones und dem traditionellen Folk der USA.

Als auf akustischen Folk- und Vintage-Sound spezialisierter Produzent arbeitet Deko seit über 25 Jahren mit vielen anderen Künstlern in Italien und Deutschland zusammen und spielte darüber hinaus Gitarren für Marta Collica in ganz Europa und für Kitty Solaris.

Nach der Trennung von seiner australischen Partnerin Edwina Dunn und damit auch des Berliner Folk-Duos „Edwina & Deko“ (2 Alben, mehr als 300 Konzerte in 4 Jahren) ist Deko wieder unterwegs und hat mit den Aufnahme-Sessions für sein zweites Solo-Album begonnen. Musikerin und Landsfrau Dani de Zan begleitet den sympathischen Italiener auf seiner August-Akustiktour.

https://www.rockit.it/DEKO/album/the-last-goodbye/18828

Eintritt € 15/10



Programmvorschau


Freitag, 9. August um 20 Uhr: Trio Süd-Ost - Klezmer & Balkan

Das "Trio Süd-Ost" nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in süd-östliche Regionen. Mit großer Entdeckerfreude und viel Sympathie nähert sich das Trio den reichen und oft uralten Traditionen von Klezmer-Musik und Balkan-Melodien. Ein klassischer Geiger mit Faible für Klezmer Phrasierung trifft auf die perlenden Linien eines improvisationsfreudigen Jazzgitarristen, beide werden unterstützt von einem knurrigen Akkordeon irgendwo zwischen Blues und Weltmusik.

"Trio Süd-Ost" sind Sören Gehrke (Geige), Hartmut Schmidt (Akkordeon) und Frank Sommerfeld (Gitarre). Drei gestandene Musiker haben sich im Trio Süd-Ost zusammengefunden, um mit Neugierde, Respekt und natürlich viel Spielfreude ihre Fassungen von Musiken aus östlichen Regionen zu gestalten. Walzer wechselt dabei mit Polka, Klezmer mit Tänzen in ungewöhnlichen Taktarten, das Ganze gewürzt mit einer Prise Swing. Was die drei Musiker vereint, ist die Lebendigkeit, Lebensfreude und Emotionalität von Klezmer- und Balkan-Musik.

Hörproben gibt es unter diesem Link: https://soundcloud.com/triosuedost

Eintritt € 15/10


Zum Vormerken finden Sie hier eine kleine Programmvorschau für die nächsten Wochen.

Auf neugierige Gäste und ganz besondere Momente freuen sich die Künstlerinnen und Künstler, das Ringelnatzteam und Uwe Arends. Um Anmeldung wird gebeten.

August 2019


Samstag, 24. August um 20 Uhr:

„Ich küsse Dich Millionenmal“ Liebesbriefe und Musik aus fünf Jahrhunderten mit Gerrit Bräutigam (Sprecher) und Anika Hutschreuther (Gitarre)

www.anika-hutschreuther.de

Eintritt € 15/10



Freitag, 30. August um 18 Uhr:

Vinissage des beninischen Künstlers Philippe Zount



Freitag, 30. August um 20 Uhr:

 Astrid Barth und Philipp Roemer - "Menschen leben"

 Das Duo Barth/Roemer hat sich sein eigenes Genre gezimmert:

 "Groove Chanson"

 Auf dem Programm steht Eigenes in deutscher Sprache, gänsehauttreibend und hitverdächtig. Die ebenso wort- wie stimmgewaltige Sängerin Astrid Barth schreibt Texte, die plausibel erscheinen ohne zu dozieren, die tief empfunden sind ohne kitschig zu wirken. Sie wird niemals müde, ihre Zuhörer zum Anderssein und Mitdenken zu motivieren und hält über einen ganzen Abend hinweg jene seltene Spannung, mit der man eine Bühne elektrisieren kann.

Sie wird von dem wunderbaren Gitarristen Philipp Roemer kontrapunktiert, dessen Grooves mit Leichtigkeit und Souveränität daherkommen, dessen Akkordreichtum dem seiner melodischen Einfälle gleichkommt, und der hin und wieder mit einer zweiten Gesangsstimme Glanzlichter setzt.

Das Album „Groove Chanson“ erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

www.gesangundgitarre.de

Eintritt € 15/10



Samstag, 31. August um 20 Uhr:

Sabine Mariss - Solo im Ringelnatz Witzenhausen

www.sabine-mariss.dewww.groove-company.com

Eintritt € 15/10



Samstag, 7. Sept. um 20 Uhr:

Marty Hall - Blues Night
Die hohe Kunst des Minimalismus

200 internationale Konzerte im Jahr brachten dem kanadischen Blues Musiker und Songwriter Marty Hall Auftritte in Blues & Jazz Clubs, Kulturvereinen, Open Air Festivals, Radio-Fernsehsendungen von Montreal bis Zagreb, Reykjavik bis Palermo und darüber hinaus. Seine Karriere endete abrupt mit einem dramatischen Hochgeschwindigkeit Auto/LKW Unfall, der zu einer 8-jährigen Bühnenabstinenz führte, aber entgegen aller medizinischer Voraussagen, gelang Marty Hall 2015 eine musikalische Rückkehr.

In 2018 wird er wieder bei 200 Auftritten in Europa zu sehen sein. Heute spielt er mit einer Leidenschaft und Aufrichtigkeit, die nur von solch einer Erfahrung herrühren können.

Sehr bedeutsam für Marty Hall ist dieses Jahr die Neuaufnahme seines neunten Albums "Platinum Blues", veröffentlicht durch N13 Music/Soul Food. Ein gnadenlos reines, direktes Live Studio Blues Album auf höchstem Niveau in traditionellem Sinn.

https://youtu.be/i-Pj8TsavNU 

https://itunes.apple.com/de/album/platinum-blues/id1176493965?l=en

Eintritt € 15/10



Freitag, 13. Sept. um 18 Uhr:

Vernissage Holger Walleck - "Gesehen"

Die Frau über dem Papierkorb, die Kiste Bier vor der Haustür, den Mann mit dem zur Entsorgung frei gegebenen nadelnden Weihnachtsbaum, die Pfütze vorm Haus, den nicht folgenden Hund – der Göttinger Holger Walleck hat sie gesehen und in seinen Bildern festgehalten. Walleck malt, häufig durchaus mit einem kleinen Augenzwinkern, Bilder des ganz normal Alltäglichen. Dabei bedient er sich einer eher expressiven Formensprache, die u.a. dafür sorgt, dass seine Darstellungen nicht im rein Anekdotischen verharren, sondern dem Betrachter zugleich Freiräume bieten: die Möglichkeit, eigene Erinnerungen, Beobachtungen und Gedanken freizusetzen. Allem zu Grunde liegt seine Haltung, dass man Wesentliches erkennt, wenn man seinen Fokus auf die ganz banalen Phänomene und Ereignisse seines Daseins konzentriert. Was ist das eigentlich, was wir tun, uns umgibt, wo wir uns befinden – und: Wer sind wir eigentlich selbst? Walleck stellt Fragen – seine Antworten sind vage, eben bildnerisch.

Holger Walleck, geb. 1952 in Hamburg, hat Graphischer Zeichner in einer Werbeagentur und einem Ansichtskartenverlag in Lübeck gelernt. Später studierte er Kunstpädagogik und freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, arbeitete danach als Kunsterzieher und ist ebenso lange als freier Künstler tätig. Seine Werke hat er bundesweit und international an zahlreichen Orten ausgestellt.

Eintritt frei



Freitag, 13. Sept. um 20 Uhr:

Pink Pedrazzi & Mike Bischof

Pink Pedrazzi zaubert seit vielen Jahren mit herausragender Stimme, Gitarre, Ukulele und wunderschönen Songs ein Stück Americana aus seinem großen schwarzen Zylinder. Er hat schon viele Karten gespielt und prägte mit Bands wie den Zodiacs, der Moondog Show oder den Voyageurs die Schweizer Musikszene mit.

Mike Bischof: gleichzeitig und singt dazu noch perfekt die Backing Vocals.

Mike ist in der Schweizer Musikszene kein Unbekannter, mit unzähligen Bands war er auf der Bühne, die bekanntesten sind wohl Marvin und Gustav.

https://www.pinkpedrazzi.ch

Eintritt € 15/10



Sonntag, 15. Sept. um 17 Uhr:

Günter Gall - RADLERS SELIGKEIT

Vergnügliche Lieder & Geschichten zu 200 Jahren Fahrrad

"Bei keiner anderen Erfindung ist das Angenehme mit dem Nützlichen so innig verbunden wie beim Fahrrad" (Adam Opel)

Am 12.6.1817 fuhr  Freiher von Drais mit seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen. Weiter vom Hochrad, zum "saftey" (Niederrad ) bis zu modernsten Gefährten wie E-bike oder Mountainbike: 200 Jahre Fahrradgeschichte mit vergnüglichen Erzählungen von u.a. Heinrich Böll oder Hayfa al Mansour, historischen und neuen Fahrradliedern. Konstantin Vassilliev interpretiert virtuos Medleys bekannter Fahrradlieder. Auch Velozipedistinnen wie die Radpionierin Amalie Rother zeigen ihre strammen emanzipierten Waden. Das Fahrrad steht für einen friedlichen, völkerverbindenen Aspekt sowie den  ökologischen Umschwung. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen des großen Erfolges in 2017 werden wir 2018ff weiterradeln.
Günter Gall: Gesang, Gitarre, Erzählungen & Gedöns

Eintritt € 15/10



Donnerstag, 19. Sept. um 19 Uhr:

"THE BUT": Drei Stimmen, zwei Gitarren und ein Klavier. Sie klingen nach den Sixties, sind aber von heute und aus Leipzig. Formal gesehen sind Robert P. Mau, Robert A. Weinkauf und Zsolt Petery ein Singer-Songwriter-Trio in Unplugged-Besetzung, dem Anspruch nach ein Ensemble für zeitgenössische Kammermusik, stilistisch orientiert an den britischen Beatgruppen der späten sechziger Jahre. Eine Musik nicht nur für Kenner der Beat-Ära. Sie selbst nennen es Kammerbeat.

www.the-but.de

Eintritt € 15/10



Freitag, 20. Sept. um 20 Uhr:

Malte Vief - „HeavyClassic“ – konzertante Musik, die rockt!
Der Gitarrist Malte Vief ist sowohl Musiker als auch Komponist. Aus klassisch-konzertanten und rockigen Elementen sowie folkloristischen Anklängen hat der Künstler mit den Jahren einen ganz persönlichen Stil kreiert, den er selbst als „HeavyClassic“ bezeichnet. Seine musikalischen Wurzeln liegen unverkennbar im Bereich einer klassischen konzertanten Ausbildung, doch lässt sich Viefs Musik nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen.

www.heavyclassic.de

Eintritt € 15/10


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Event-Historie


Sonntag, 4. August um 17 Uhr: Ralph de Jongh

Ralph de Jongh ist ein niederländischer Singer/ Songwriter und zudem die größte Entdeckung in der Niederländischen Blues-Szene des 21. Jahrhunderts, Preisträger des Dutch Blues Award 2011 und der Dutch Blues Challenge 2014.

Wie in Trance gewährt er uns während seiner Konzerte und Aufnahmen Zugang zum Labyrinth seiner Seele. Seine Performance kreiert eine Atmosphäre, die uns auf eine Zeitreise mitnimmt, zurück in den Sound vom Blues der Zwanziger des letzten Jahrhunderts, der amerikanischen Südstaaten und der Sixties von Keith Richards und Mick Jagger.

Charlie Burchill – Gitarrist der Simple Minds – schrieb einmal: "Ralph is a true spirit who plays directly from the heart. He has an unrestrained empathy for the Blues.”

Ralph de Jongh spielt mit einer Leidenschaft, Dynamik und einem Enthusiasmus, wie man es heutzutage nur noch selten erlebt.

Er bleibt seiner Liebe – dem Blues – aufrichtig treu und ist ein junger Mann, der sich traut, nicht den Weg des schnellen Ruhms und Erfolgs zu gehen, sondern sich eigensinnig für eine musikalische Kultur im Stil von Robert Johnson, Son House, Elmore James und Muddy Waters entscheidet.

www.ralphdejongh.com ; facebook.com/ralph.music.dejongh ; twitter.com/ralphdejongh

Eintritt € 15/10



Freitag, 2. August: 2. Kunstausstellung von Philippe Zount - Frauen und Mutterschaft

Beginn der 2. Kunstausstellung des Beninischen Künstlers Philippe Zount im Ringelnatz - Frauen und Mutterschaft

Philippe Zount wurde 1969 in Benin geboren und lebt heute in der Landeshauptstadt Porto-Novo. Hauptmotive seiner künstlerischen Arbeiten sind Themen des Lebensalltags der beninischen Gesellschaft. Daneben liefert ihm die Symbolwelt des Vodoun ein wesentliches Inspirations- und Arbeitsfeld.
Zount stellte seine Werke international aus; neben Ausstellungen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland war er auf privaten und öffentlichen Ausstellungen in Westafrika vertreten. Nachdem die erste Ausstellung des Künstlers im Ringelnatz im vergangenen Jahr einen Einblick in die
Symbol- und Bedeutungswelten des Vodoun ermöglichte, ist die neue Ausstellung einem anderen großen Thema gewidmet; die Ausstellung trägt den Namen FRAUEN UND MUTTERSCHAFT.
Die Kunstwerke, welche nach erzwungener Schaffenspause aufgrund schwerer Krankheit und Operation im Frühjahr dieses Jahres entstanden und nun erstmals öffentlich zu sehen sind, erzählen von Zounts persönlichem Verhältnis zu seiner eigenen Mutter und ihrer Bedeutung für ihn („Hommage au Maman“); drücken aber gleichzeitig auch ein allgemeineres Verständnis von Mutterschaft aus (z.B. „L’amour d’une maman“). In weiteren Bildern gibt Zount Einblick in die historische wie gegenwärtige, teils überraschende Position und Rolle von Frauen in der beninischen Gesellschaft und schafft so einen Raum für Würdigung und Anerkennung.
Auch auf diese Ausstellung trifft zu, was ein Freund und Kenner von Zount über ihn sagte: „Das Heilige seiner Kultur wachrufend, die Wahrheit, den Dialog und die Verständigung suchend versucht Philippe Zount die Weisheit, Toleranz und Offenheit seiner Kultur durch seine Kunst auszudrücken.“
Statt einer Vernissage findet am 30. August um 18 Uhr eine Finissage statt.


Schnaps im Silbersee - "Köpfchen" ; 2.8.2019

...  hochkarätig, unterhaltsam, jung!

Judith Retzlik glänzte durch ihr virtuoses Geigenspiel, ihre effektvoll eingesetzte Trompete und nicht zuletzt durch ihre angenehme Stimme.

Die beiden Liedschreiber Peter Wolter und Melvin Haack (Gitarre und Gesang) überzeugten mit komödiantischem Können und furioser Bühnenpräsenz (2-2018).

 

„Hörerlebnis“: Hochphilosophie und Quatschmacherei (...)

"Das erinnert an Wader, Wecker und Degenhardt, halt nur humorvoller."

Eintritt € 15/10



"El Sombres del Condor" , 26.7.2019

Bandprojekt mit Miko Miculicz!

"El Sombres del Condor", zu deutsch - "Im Schatten des Condors" sind: 

Eduardo Saca -    Vocals und Gitarre sowie Charango 
Miko Mikulicz -     Geige 
Nicolas Rastoul -  Baß 
Diesel    -                Cajoon und Percussion.    
Nachdem sich die Formation in Indien diesen Winter gefunden hatte, war sehr bald klar, dass die vier so organisch zusammenpassen, sodass es nicht dabei bleiben konnte, nur in Indien Konzerte zu geben. Auch wenn Eduardo in London wohnt, Nicolas aus Paris kommt sowie Diesel in München aktiv ist, - nun sind sie da, - auf einer kleinen Tour hier unterwegs. Natürlich durfte da ein Konzert im Ringelnatz nicht fehlen.   

Weitgehenst Latino sowie peruanische Songs, darunter viel Eigenes von Eduardo Saca geben viel Freiraum für satten Groove sowie spontane, psychedelische Geigenflüge. Dank des großen Einfühlungsvermögens sowie Professionalität von Nicolas und Diesel zu Eduardos Songs darf man auf einen sehr herzlichen Musikabend gespannt sein.  

Mal sonnig, mal auch dunkler, eben im Schatten des Condors.   
Facebook - El Sombres del Condor